Grüne Blätter an Ästen durch die die Sonne scheint.

"Menschen, die ich nicht leiden mag sind meine besten Lehrer. Sie lehren mich was in mir vorgeht und was es mir schwer macht, die göttliche Energie in ihnen zu sehen."
(Marshall Rosenberg)

Konfliktlösungstrainings nach Thomas Gordon

Unser ganzes Streben wird verursacht durch ein Bedürfnis, ein Interesse oder eine Wertvorstellung, die wir in uns spüren und befriedigen wollen. Somit entstehen Konflikte dann, wenn unterschiedliche Bedürfnisse, Interessen oder Wertvorstellungen aufeinander treffen. Es ist also vollkommen normal, dass wir uns unterscheiden, der entscheidende Punkt ist dabei allerdings, wie wir damit umgehen.

Gordon-Familientraining (Elterntraining) im familiären und pädagogischen Umfeld

Mit dem Gordon-Modell können Eltern unannehmbare Verhaltensweisen ihrer Kinder ändern, ohne sie zu bestrafen, ohne schmerzhafte Erfahrungen zu erzeugen, ohne irgendeine Form von Gewalt - auch nicht verbal.
Das Gordon-Training gibt keine fest vorgeschriebenen Verhaltensmuster vor; ganz im Gegenteil, es fördert die Individualität.
Die Eltern lernen bei dieser Methode, selbst ihre Gefühle auszudrücken und authentisch und klar dem Kind zu kommunizieren, wenn dessen Verhalten unannehmbar ist.
Bei Problemen der Kinder unterstützen die Eltern diese in einer Art, in der die Kinder selbständig ihre Lösungen für ihre Probleme und Konflikte finden. Dies fördert die Eigenständigkeit und damit die Selbstsicherheit, da das Kind lernt, wie es seine Probleme selbst lösen kann. Es entsteht eine vertrauensvolle Beziehung zu den Kindern und die Kinder erleben ihre Eltern als Gesprächspartner bei denen sie gerne Rat suchen.
Kindern wird ermöglicht, ihr Selbstwertgefühl zu entdecken und ihr Vertrauen in sich selbst so zu stärken, dass sie keine Bestätigung von außen benötigen und somit für sich entscheiden, welche Schritte sie im Leben gehen wollen. Dadurch werden sie emotional stabiler und kreativer.
Sowohl Eltern als auch Kinder lernen, dass es unterschiedliche Bedürfnisse und Wertvorstellungen gibt, denen mit Wertschätzung und Achtung begegnet wird. Diese Toleranz der Ansichten und Meinungen anderer ohne seine eigenen Bedürfnisse zu vernachlässigen, führt zu einem hohen Maß an Harmonie, Ausgeglichenheit und Zufriedenheit und schafft eine Familienatmosphäre in der jeder die Bedürfnisse des anderen respektiert.

Trainingsform

Der Kurs besteht aus insgesamt 30 Stunden verteilt auf 10 Einheiten à 3 Stunden. Dabei wechseln sich Kurzvorträge mit Fallbeispielen in Form von Rollenspielen, Gruppendiskussionen und Kleingruppenarbeiten ab.
Bestandteil des Trainings ist ein umfangreiches TN-Handbuch, welches auch nach Abschluss des Trainings hervorragend als Nachschlagewerk genutzt werden kann.

Datei: Programmablauf Gordon-Familientraining
Datei: Anmeldebogen zum Gordon-Familientraining

Gordon-Training im Beruf

Die Prinzipien des Gordon-Models sind die Verbesserung der Beziehungen durch eine Änderung der Kommunikation. Durch eine wertschätzende Grundhaltung gepaart mit lösungsorientierten Methoden werden Konflikte reduziert und eine angenehme Arbeitsatmosphäre erreicht. Es wird gelernt gegensätzlichen Einstellungen und Meinungen zu tolerieren, ohne die eigenen Bedürfnisse zu vernachlässigen.
Somit sind Konflikte nach dem Gordon-Modell Chancen in denen Leistungsfähigkeit, Querdenken, Leidenschaft, und Kreativität Platz haben und bei der gleichzeitig jede einzelne Person geachtet und in seiner Persönlichkeit wertgeschätzt wird.

Ziele des Gordon-Trainings im Beruf:

  • Kooperative und konfliktfähige Führungskräfte und Mitarbeiter
  • Kreativität durch konstruktive Konfliktlösung
  • Flexibilität am Markt durch Offenheit der Führungskräfte und Mitarbeiter
  • Stabile, langfristige Kundenbeziehungen
  • Von Toleranz geprägtes Arbeitsklima
  • Erhöhung des Gesundheitsstandes
  • Zeitgewinn für berufliche Hauptaufgaben
  • Höhere Veränderungsbereitschaft der Mitarbeiter

Trainingsform:

Das Gordon-Training im Beruf ist ein speziell für die Praxis anwendbares Trainingsmodell. Kurzvorträge wechseln sich mit Rollenspielen, schriftlichen Übungen, Fertigkeitstraining incl. Feedback und Coaching ab. Dabei werden zunächst an einfachen Beispielen Konzept und Fertigkeiten veranschaulicht und erst allmählich auf komplexere Zusammenhänge übertragen.
Unterstützt werden die Aufgaben durch ein umfangreiches Teilnehmerhandbuch, welches die Umsetzung der neuen Kommunikationsform in das konkrete Berufsleben begleitet.
Die Einbringung eigener konkreter Themen der Teilnehmer ist ein wichtiger Bestandteil der Trainings.

Datei: Programmablauf Gordon-Training im Beruf

Pfeil nach oben